Geistliches Wort - Thomaskirche Kempen

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Glaube & Leben
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Sommer! – Der Garten steht in vollem Grün. Jeden Tag gibt es Blüten zu entdecken, die sich neu geöffnet haben.

Da gibt es eine Menge zu tun - aber es gibt auch die schönen Momente des Ausruhens und Genießens. Können wir das überhaupt, oder melden sich in jeder Pause gleich wieder die inneren Stimmen, die einen ermahnen, dass dies und das noch erledigt werden muss?

Wie kann es gelingen, auch einmal ganz ohne schlechtes Gewissen nichts zu tun? Es sind ja nicht nur die Erwartungen der anderen, die einen unter Druck setzten. Auch die eigenen Ansprüche machen einen schnell zum Getriebenen.

Erwartungen und Ansprüche – was bezwecken sie eigentlich? Sind sie wirklich berechtigt oder schaden sie mir nur? Da ist es wichtig, einmal innezuhalten. Letztlich hat das auch mit unserem Glauben zu tun. Mein Verhältnis zu mir und mein Verhältnis zu Gott hängen zusammen. Und eine der Grundlagen unseres Glaubens ist die Zusage, dass ich nicht aus mir selbst und dem, was ich tue, meinen Wert gewinne. Für Gott sind wir wertvoll - und müssen uns das nicht erst verdienen. Der Schlüssel ist Vertrauen - und nicht Leistung. Das ist Gnade.

Auf dieser Grundlage dürfen wir handeln - und eben auch ruhen. Wir können pflanzen - und dann auch nichts tun, der Pflanze oder der Saat Zeit zum Wachsen geben. Wie schön ist es, wenigstens von Zeit zu Zeit wirklich nur im Augenblick zu leben - und nicht die Gedanken immer schon bei der nächsten Sache zu haben

Manchmal gelingt das – die Ferien sind dazu eine gute Gelegenheit – ,und das ist dann die beste die Erholung, die uns der Sommer schenken kann. Schon jetzt kann die Vorfreude wachsen, solche Momente in den kommenden Tagen erleben! Tage, in denen die Zeit stillzustehen scheint, an denen man die Sonne auf der Haut spürt und alle belastenden Gedanken in den Hintergrund rücken.

Solche Tage wünsche ich Ihnen und auch die Fähigkeit, etwas davon in den kommenden Alltag mitzunehmen.

Ihr
Bernd Wehner

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