Gemeinde St. Hubert - Thomaskirche Kempen

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60 Jahre Gustav-Adolf-Kirche
Ein Ausblick

Am 9. August 1959 wurde die Gustav-Adolf-Kirche der evangelischen Kirchengemeinde St. Hubert in den Dienst genommen. Das Jahr 2019 wird für uns also ein besonderes Jahr, in dem wir das 60. Jubiläum unserer Holzkirche aus Schweden feiern. Wir planen eine ganze Veranstaltungsreihe, über die wir Sie im Laufe des Jahres regelmäßig informieren werden.
Impressionen vom Festgottesdienst und Feier von Karin Schenk
Midsommar
Freitag, 28. Juni 2019
Gustav-Adolf-Kirche, St. Hubert

MIDSOMMAR

Midsommar Abend zum 60jährigen Jubiläum der „Schwedenkirche“ in St.Hubert

Der Posaunenchor der Ev. Kirchengemeinde Kempen eröffnete den Abend, bei wunderbarem Wetter, um 19.00 Uhr im Kirchgarten. Mit einem kalten Büffet und Getränken wurde für das leibliche Wohl gesorgt.

Die anschließenden musikalischen Vorträge der Chöre und Instrumentalisten mit vorwiegend schwedischen Liedern und Musik aus nordischen Landen sowie die Lesung mit Pfr. i. R. Horst Eckel mit Texten schwedischer Autoren (u.a. Astrid Lindgren und Selma Lagerlöf) fanden in der Kirche statt und konnten nach Lust und Laune besucht werden.

Es wirkten mit:
da capo-Chor St. Hubert
Ev. Kirchenchor Tönisberg
Gaudete-Chor Tönisberg
Ev. Kantorei Kempen
Ev. Posaunenchor Kempen

Pfr. i.R. Horst Eckel (Lesung)
Anja Ilgemann (Orgel)

Karl-Heinz Uhlig, Dagmar Kiep, Stefanie Hollinger (Chorleitung)
Impressionen vom Midsommar-Abend
Fronleichnam 2019
Eine Premiere in der Geschichte von St. Hubert

„Es war ein ganz besonderer Tag, der zu Herzen ging und anrührend war. Gott ist in unserer Mitte.“ Oder: „Es war als Glaubender zu spüren: Wir nähern uns einander und gehen diesen Weg gemeinsam.“ Das sind nur zwei Meinungen von Prozessionsteilnehmern am Fronleichnamstag, 20. Juni 2019.

Diese Fronleichnamsprozession war wirklich etwas Besonderes, denn zum ersten Mal wurde die evangelische Kirche in St. Hubert in den Prozessionsweg einbezogen. Es wurde hier Halt gemacht und zusammen mit katholischen und evangelischen Christen unter Gottes freiem Himmel für die Einheit der Kirche gebetet und gesungen.

Die Leitungsgremien beider Gemeinden hatten entschieden, damit ein Zeichen der gelebten Ökumene zu setzen und deutlich zu machen, wie wertvoll beiden Konfessionen Wort und Sakrament sind. So hatte die katholische Gemeinde die Evangelischen eingeladen, den Weg ab der Gustav-Adolf-Kirche mitzugehen. Dies betonte auch Pfarrerin Renate Wehner zusammen mit Propst Dr. Thomas Eicker bei der Begrüßung vor der Gustav-Adolf-Kirche.

Die Bedeutung des katholischen Feiertages erklärte Pfarrerin Wehner anschaulich. „Fronleichnam – das ist ein eigenartiges, altertümliches Wort. Fron bedeutet im alt- oder mitteldeutschen ‚Herr‘ und Leichnam steht für ‚Leib‘. Fronleichnam heißt also: Leib des Herrn. Und dieser ‚Leib des Herrn‘ wird heute durch die Straßen getragen. Feierlich in der Monstranz, damit es alle sehen, auch von weitem.“ Propst Dr. Eicker betonte: „Dies ist ein neuer Anfang, ein guter Schritt mit uns Katholischen den Prozessionsweg zu gehen. Beide Seiten – katholische und evangelische Christen – sind Gottsuchende.“ Unser gemeinsamer Glaube zeigt sich auch an den Orten des Alltags – außerhalb der Kirchenmauern - im Gespräch miteinander, im gemeinsamen Tun, in der gemeinsamen Verantwortung für die Welt, in der wir leben.

Und dies war das herausragende Zeichen bei der Prozession: Die Monstranz und die Bibel wurden von der evangelischen Kirche bis zum Kirchplatz mitgetragen.

Ein Symbol, das uns stärkt und uns Orientierung gibt über unsere konfessionellen Unterschiede hinweg. Die Prozession startete am Kirchplatz und lief zum Lazarushaus, Haus Drabben und zur Gustav-Adolf-Kirche. Am Feuerwehrgerätehaus hielt man inne und würdigte die ehrenamtliche Arbeit der freiwilligen Feuerwehr und segnete ihr Tun. Der Kindergarten St. Raphael war die letzte Station der Fürbitte. Die Hoffnung war zu spüren, dass wir auch in Zukunft weiterhin gemeinsam unterwegs sind und uns für einander einsetzen.

Propst Dr. Eicker zeigte sich beeindruckt von dem Engagement der Ehrenamtlichen und Hilfskräfte, die als eingespieltes Team diesen besonderen Tag gestaltet hatten. Alles in allem eine gut gelungene Premiere, die einen nachhaltigen positiven Eindruck hinterlassen hat.

Text und Fotos: Karin Schenk
Die Sache mit dem Zaun
Vor etwas mehr als einem Jahr hat das Grundstück unserer Kirche eine neue Umzäunung erhalten. Schon bei der Montage riet der Schreiner uns, den Zaun relativ zeitnah zu streichen, um  langfristig Freude daran zu haben. Das ist eine aufwendige und teure Angelegenheit. Nun ist die Idee entstanden, daraus ein Gemeindeprojekt zu gestalten, wie es auch in manchen Schulen und Kindergärten schon üblich ist. Wir würden uns freuen, wenn sich freiwillige Helfer zusammen finden, um dieses Projekt anzugehen. Material und natürlich reichlich Verpflegung wird besorgt. Nach Absprache werden wir einen guten, trockenen Tag wählen. Dann sollte dieses Gemeinschaftsprojekt bald erledigt sein.

Bitte melden Sie sich bei Barbara Klewin!
Tel. 02152/957 20 27 oder
mobil 0157 732 70 511

Schon jetzt unser ganz herzlicher Dank an alle Helferinnen und Helfer!
Klimawandel - Insektenschutz
Auch mit kleinen  Schritten kommt man voran

Zum Thema Klimawandel, Insektenschwund, Umweltschutz usw. lesen und hören wir unablässig. Ohne Zweifel… es ist „fünf vor zwölf“. Auch in unserer Gemeinde dürfen und wollen wir uns diesen Themen nicht verschließen. Ein erster Schritt ist getan. Der Nabu hat ein kleines Stück Rasen in mühsamer Arbeit vorbereitet und mit Wildblumensamen eingesät. Dafür danken wir herzlich.

Gleich darauf wurde ein schönes und solides Hochbeet, hergestellt von einem Handwerker in Tönisberg, mit bienenfreundlichen Pflanzen bestückt. Hans-Peter van der Bloemen stellte wunderbare Erde und einige Pflanzen zur Verfügung. Dazu ist sogar die Whatsappgruppe  „Die Gießmädchen“ in‘s Leben gerufen geworden. Nun hoffen wir, dass die Wildbienen unsere Futterquelle annehmen.

Es sind noch weitere Aktionen geplant und auch Wege zu mehr Nachhaltigkeit z. B. bei Gemeindeveranstaltungen, werden überlegt. Wir informieren Sie darüber, Ideen sind willkommen!

Barbara Klewin
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