Gemeinde Tönisberg - Thomaskirche Kempen

Direkt zum Seiteninhalt
40 Jahre Kinderchor Tönisberg
Erinnerungen der Chorleiterin Dagmar Kiep

Am 16.11.1979 trafen sich 16 Frauen im Tönisberger Gemeindezentrum, um unter meiner Leitung für das bevorstehende Weihnachtsfest einige dreistimmige Chorstücke einzustudieren. Das war die Geburtsstunde des Tönisberger Kirchenchores. Es dauerte nicht lange, bis sich auch die ersten Männer hinzugesellten. Hier möchte ich besonders Harri Wegener posthum dankend erwähnen, der sich bis kurz vor seinem Tod im Oktober  2016 in besonderem Maße um den Chor als Notenwart, Kassierer, Organisator etc. verdient gemacht hat.

Zu den Frauen der ersten Stunde gehörten Käte Foehde und Käthe Ramacher und kurz darauf Gislinde Schlütter, die auch heute noch engagiert dabei sind. Gertrud Sokolowski mussten wir nun leider nach 40 Jahren in den „Ruhestand“ verabschieden. Aber die Liste derer, die schon über 10, 20 oder gar 30 Jahre unserem Chor treu sind, ist sehr lang. Das mag darin begründet sein, dass in unserem Chor eine sehr herzliche Atmosphäre herrscht. Nach jeder Probe bleiben wir noch eine Weile beisammen, um auf den Geburtstag eines Chormitglieds anzustoßen. Da ist immer Zeit für anregende Gespräche und neue Chormitglieder werden ebenfalls herzlich aufgenommen. Zu unserer Freude ist über all die Jahre unser Chor eher gewachsen, als geschrumpft. So brauchten wir uns um „Nachwuchs“ bisher noch keine Gedanken zu machen. Zurzeit zählt unser Chor 47 Sänger und Sängerinnen im Alter von 19 bis 94 Jahren.

                        Zur Tradition gehört jedes zweite Jahr ein dreitägiges Chorwochenende. Dieses Jahr ging es im September zum zweiten Mal nach Bad Waldliesborn in das wunderschöne Hotel Jonathan. Bei bester Bewirtung konnten wir uns dort auch wieder  am Samstagabend in gemütlicher Runde zum Singen, zu Vorträgen und Sketchen treffen. Bei allerbestem Wetter genossen alle die Ausflüge nach Lippstadt, Wiedenbrück und Soest.

Nun bereitet sich der Chor mit großer Begeisterung auf das Konzert am 8. Dezember, dem 2. Advent, um 17 Uhr vor.  Dazu laden wir recht herzlich in unserer Gemeindezentrum in Tönisberg, Feldweg 8, ein.

Dagmar Kiep

P.S.:  Wer Lust hat, uns näher kennenzulernen, ist herzlich zur Chorprobe jeden Dienstagabend von 20 bis 21.30 Uhr eingeladen.
Streuobstwiese - Tönisberg
Was grünt und blüht und zwitschert denn da…

… auf unserer Gemeindewiese in Tönisberg? Mit der tatkräftigen Unterstützung der Kempener Ortsgruppe des NABU und vielen hilfreichen Hände aus der Gemeinde haben wir im März dort eine Streuobstwiese angelegt. Sehr zu unserer Freude haben Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume auch tatsächlich im Frühjahr schon geblüht. Bis dort Obst geerntet werden kann, wird es natürlich noch ein paar Jahre dauern. Darüber hinaus ist entlang des hinteren Zaunes ein Wildblumenstreifen entstanden, an dem hoffentlich bald die Insekten und natürlich auch die Menschen ihre Freude haben werden.
 
Damit ist es noch lange nicht genug – das nächste Projekt wird eine Totholzmauer an der linken Grundstücksgrenze sein, die Lebensraum für Käfer, Säuger, Amphibien und Vögel bieten wird. Außerdem planen wir verschiedene Aktionen in unserem Gemeindegarten, etwa den Bau von Insektenhotels und Nistkästen mit Kindern und Erwachsenen aber auch einen Gottesdienst und eine sommerliche Kaffeetafel unter den Obstbäumen. Auch für Ihre Anregungen und Ideen haben wir immer ein offenes Ohr.
 
Vielleicht haben Sie Lust, sich unseren Beitrag zum Erhalt der Schöpfung anzuschauen oder bei einer der zukünftigen Aktionen tatkräftig dabei zu sein? Auch im Gemeindegarten in St. Hubert wird es dazu demnächst die Gelegenheit geben.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei den vielen Helfern und der Ortsgruppe Kempen des NABU, die uns mit Rat und vor allem Tat geholfen haben.

Wer die Arbeit des NABU vor Ort unterstützen möchte, dem sei folgendes Spendenkonto ans Herz gelegt:

NABU Krefeld-Viersen bei der Sparkasse Krefeld
IBAN DE72 3205 0000 0057 0011 90  
Stichwort: „Ortsgruppe Kempen“


Christine Hoenmans-Leurs für das Presbyterium der Gemeinde Tönisberg
Zurück zum Seiteninhalt