Gemeindekooperation - Thomaskirche Kempen

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Gemeinde leben
Zusammenarbeit der Gemeinden Kempen, St. Hubert und Tönisberg



 
Die Presbyterien der drei Nachbargemeinden haben eine gemeinsame Gottesdienstordnung erarbeitet. Ab Januar sollen die Gottesdienste mit dieser veränderten Liturgie gefeiert werden. Sie wird in den Gemeindeversammlungen am 18. November in Kempen und am 09. Dezember in St. Hubert und Tönisberg vorgestellt und erläutert.

Nach einer Zeit der Erprobung werden dann in einer weiteren Gemeinde-versammlung am 28. April die Erfahrungen ausgewertet, sodass im Mai eine endgültige Entscheidung in den Presbyterien getroffen werden kann. Bis dahin bitten wir um Rückmeldungen. Entweder persönlich bei den Pfarrern und Pfarrerinnen, bei den Mitgliedern der Presbyterien oder auch schriftlich.

Für St. Hubert und Tönisberg sieht die neue Liturgie u.a. einige Veränderungen bei den liturgischen Antwortgesängen vor, für Kempen ergeben sich Umstellungen bei den Abkündigungen. Einig war sich der Ausschuss für Liturgie und Gottesdienst, dass die Gottesdienste mit dem liturgischen Gruß „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ durch den jeweiligen Liturgen oder die Liturgin beginnen sollen.

Für Kempen ist neu, dass Mitglieder des Presbyteriums in Zukunft auch die Schriftlesung übernehmen. Die Hinweise auf die Veranstaltungen der nächsten Woche sollen gebündelt am Ende des Gottesdienstes, vor dem letzten Lied, erfolgen.

Auch bei der Feier des Abendmahls wird es kleine Änderungen geben. Es bleibt dabei, dass sowohl Wein im Gemeinschaftskelch als auch Saft in Einzelkelchen gereicht werden.

Zu Beginn der Erprobungsphase wird es Handzettel mit der neuen Liturgie geben, sodass man sich mit den Änderungen leicht vertraut machen kann.

Dies ist ein weiterer Schritt auf dem Weg der Fusion. Eine gemeinsame Liturgie führt dazu, sich bei wechselseitigen Besuchen in den Gottesdiensten nicht fremd zu fühlen.

Für das nächste Jahr sind nach den guten Erfahrungen dieses Jahres auch wieder drei Termine der sogenannten „Sommerkirche“ geplant, an denen in nur einer Kirche Gottesdienst gefeiert wird und die anderen beiden Gemeinden dazu eingeladen werden.

Hinzu kommen regelmäßige Termine des „Predigertauschs“ und – das ist neu – auch des „Organistentauschs“.

Auch für viele andere Bereiche werden Ideen entwickelt. Wir werden darüber auf den Gemeindeversammlungen und in den Gemeinebriefen weiter informieren.

Im Oktober gab es unter der Leitung von Frau Monika Schänzer, die den Fusionsprozess als Moderatorin begleitet, eine Ideenbörse unter dem Titel: „Evangelisch in Kempen -Träume-Wünsche-Ideen, Widerstände…“
Leider waren an diesem Abend außer denen, die sowieso schon mitarbeiten, nur wenige andere da. Trotzdem wurden über 100 Karten zu den verschiedensten Themen der Gemeindearbeit ausgefüllt. Die Wertschätzung der Gottesdienste und das Anliegen, vor allem auch über den Glauben miteinander ins Gespräch zu kommen und dafür Gelegenheiten zu schaffen, wurden an diesem Abend besonders hervorgehoben. Die Presbyterien werden sich auch damit noch befassen und sind offen auch für weitere Ideen.

Wir sind gespannt, wie es auf dem Weg zu „Evangelisch in Kempen“  - auch mit Ihrer Hilfe - weitergeht.

Renate Wehner
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