Sonstiges - Thomaskirche Kempen

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Sonstiges

Gemeinde leben
Spenden
Spendenbilanz 2017
Kollekten in den Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen21.221,41 €
Kollekten im Kindergottesdienst598,01 €
Kollekten an Werktagsgottesdiensten, Hochzeiten und anderen Veranstaltungen5.804,02 €
Adventssammlung5.085,95 €
Einzelspenden für verschiedene Zwecke8.244,95 €
Spenden und Kollekten für Haiti67.603,97 €
Spenden und Kollekten für die Migrationsarbeit
Summe:108.558,31 €
Die Aufstellung dieses stattlichen Ergebnisses spricht für sich.
Allen Gebern sei wieder herzlich für Ihre Großzügigkeit und Spendenbereitschaft gedankt!
Ein besonderer Dank geht an Frau Krekeler und Frau Härdtner, die unsere Gemeinde viele Jahre als Bezirkshelferinnen unterstützt haben.
Kirchturm
Taizé-Feier für Kempen
jeweils 20.00 Uhr in St. Josef

Termine:

Freitag, 22. Juni in St. Josef

Alfons Halfmann
Bibliolog
jeweils 20.00 Uhr

Termine:

es liegen z. Zt. keine Termine zur Veröffentlichung vor
Korken für Kork
Korken für Kork
Lange Zeit hing er da - im Kirchenfoyer - am Geländer der Kellertreppe - und dann war er plötzlich und unerklärlich weg! Die Rede ist vom Jutesack zum Sammeln von "Korken für Kork". Jede Menge Korken waren bis zum Zeitpunkt des Verschwindens darin gesammelt worden und wie auch von anderen Sammelstellen (z. B. im Rathaus) aus in die baden-württembergische Ortschaft Kork gebracht worden. Hier wurden sie in einer Behindertenwerkstatt der Diakonie zu Bodenbelägen und Dämmstoffen recycelt.

"Die Sammeltradition soll wieder aufleben," dachten sich Rita Gallach und Presbyter Heinz Puster. Es gibt immer weniger Naturkork. Umso bedauerlicher ist es um jeden Korken, der anstatt in einer Sammlung im Restmüll landet. Zwar hatten immer wieder Gottesdienstbesucher in Ermangelung des verschwundenen Sammelsacks Korken in kleinen Tüten beim Küster, Herrn Zilinski, abgegeben, eine Dauerlösung war dies aber nicht.  Also wurde in der Kempener Kaffeerösterei Hummen nach einem Kaffeesack für diesen Zweck gefragt, mit Erfolg. Aufgestellt im Foyer der Thomaskirche können in diesen Sack wieder alle Naturkorken Ihrer Weinflaschen gesammelt werden, um nach Kork zum Recyling gebracht zu werden.

Ein ordentlicher Anfang ist bereits gemacht: vom Restaurant Chopelin gab es einen viertel Kubikmeter Korken. Wenn also zu Ostern die Weinflaschen zum Menue geöffnet werden, bitte den Korken nicht im Restmüll entsorgen, sondern zum folgenden Gottesdienst mitbringen und im Korksammelsack für Kork entladen. Die Umwelt und wir danken es Ihnen!

Wer mehr über die Verarbeitung der Korken erfahren möchte, folgt einfach diesem Link   
Helfende Hände
Ökumenische Krankenhaushilfe
Grüne Damen im Hospital zum Heiligen Geist, Kempen bieten an

Nach 30 Jahren Tätigkeit haben mehrere Damen das festgelegte Schlussalter von 80 Jahren erreicht und sind ausgeschieden und somit können wieder Mitmachmöglichkeiten angeboten werden.

Sie bekommen:
Ein Anfangsseminar zur Einweisung (kostenfrei), während der Tätigkeit einmal monatlich Gruppentreffen zu denen Ärzte, Schwestern und gegebenenfalls andere Personen eingeladen sind, die bei unserer Arbeit helfen, 1 Jahresseminar zur Fortbildung außerhalb des Hauses (kostenfrei). - Große Wertschätzung bei Patienten und Geschäftsleitung. - Grüne Kittel und eigener Gruppenraum sind im Krankenhaus vorhanden.

Sie geben ehrenamtlich:
Den Patienten zuhören, einfach freundlich sein, Nächstenliebe und Zeitaufwand  (einmal wöchentlich am Vormittag bis zu 3 Stunden auf „Ihrer Station“). Urlaubsreisen sind immer möglich, auch Auszeiten in besonderen persönlichen Situationen.

Wäre das nicht eine interessante Tätigkeit für Sie? Ergänzende Informationen gibt gerne:

Marianne Selke-Schwope
Vorsitzende Grüne Damen Kempen am Hospital in Kempen
Priv. Telefon:  02152 – 55 16 00
Stiftesammlung
Stifte machen Mädchen stark
Ein herzliches Dankeschön vom Weltgebetstags-Team für die Sammlung zum Projekt „Stifte machen Mädchen stark“. Die Sammlung ist nun für Kempen abgeschlossen und ca. 156.400  Stifte wurden gesammelt. Durch das Recycling dieser Stifte unterstützt der WGT ein Team aus Lehrerinnen und Psychologinnen, die 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon, Schulunterricht ermöglichen. Für 450 Stifte kann zum Beispiel ein Mädchen mit Schulmaterial ausgestattet werden.            
Logo Nabu
Turmfalken
Sie sind neu da! Sie sind wieder da!

Pressemitteiling (der erfreulichen Art) des NABU Kempen - St. Hubert - Tönisberg


Im Oktober 2015 erhielt die ev. Thomaskirche die Auszeichnung „Lebensraum Kirchturm“ . Vergangenen Montag, einen Tag vor dem meteorologischen Frühlingsanfang, entdeckte eine interessierte Naturliebhaberin beim Blick aus ihrem Wohnzimmerfenster  Turmfalken an der Thomaskirche. Nach den Nachbesserungen am Nistkasten 2016 (Einstreu aus groben Holzspänen, Anflugstange für die Jungvögel) warten die NABU-Bauherren und der Hausherr „ev. Kirchengemeinde“  jetzt auf eine erfolgreiche Brut und das Spektakel der Fütterung  der Jungfalken. Weil der Turm der Kirche nicht so hoch ist, kann jeder - auch ohne Fernglas -  von der Alten Wachtendonker Straße aus die Falken vor ihrem Nistplatz  an der Turmsüdseite bequem beobachten. Damit haben die Turmfalken einen kleinen Vorteil gegenüber ihren gewichtigeren ( größer und seltener) Falkenverwandten, den Wanderfalken,  auf der Probsteikirche, die ebenfalls wieder als Paar  auf dem Kirchturm zu sehen sind.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Jeske, Sprecher

Anmerkung des WM: Leider erreichte uns in den letzten Tagen die Nachricht, dass die Turmfalken vermutlich von Dohlen vertrieben wurden. Der NABU wurde von einer aufmerksamen Nachbarin informiert. Nun sucht der NABU nach einer Lösung.
Wir sind MitMenschen
Wir sind MitMenschen
Presbyter Karl-Georg Kreft machte in der Sitzung vom 08. Juni 2016 auf die Mitmach-Aktion der Evangelischen Kirche im Rheinland aufmerksam. Christinnen und Christen zeigen Gesicht gegen Fremdenfeindlichkeit. Wir sind der Meinung: "Mitmachen lohnt sich!"

Schauen Sie sich die Seite doch einmal an, in dem Sie auf den Link oder das Logo der Aktion klicken.


Auch hier gilt aus rechtlichen Gründen der Hinweis, der auf der Seite "Links" vermerkt ist.
Kirchenklänge
 
Mit dem Veranstaltungskalender Kirchenklänge.de möchten wir Sie auf eine Entdeckungsreise durch eine vielfältige musikalische Landschaft am linken Niederrhein mitnehmen.

Zwischen der Stadtgrenze von Düsseldorf im Osten bis zur holländischen Grenze bei Venlo im Westen erstreckt sich der Kirchenkreis Krefeld-Viersen, der im Süden von Mönchengladbach und im Norden von Kleve und Moers begrenzt wird.

Mit 26 evangelischen Kirchengemeinden und zahlreichen Einrichtungen gehört er zu den großen Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche im Rheinland. Das Angebot der Kirchenmusik ist vielfältig und reicht von der musikalischen Früherziehung über die klassische Kantorei bis zum Gospel- und Seniorenchor. Auch Instrumentalkreise, Bands und zahlreiche Posaunenchöre bereichern das musikalische Leben der Gemeinden.

Ein guter Mix aus haupt- und nebenamtlichen KirchenmusikerInnen sorgt für qualitativ hochwertige Angebote, die vom musikalisch gestalteten Gottesdienst bis zur Aufführung eines großen Oratoriums reichen. Auch zur so genannten Popularmusik mit Jazz, Rock und anderen Richtungen gibt es keine Berührungsängste, und so dürfte bei unserer Veranstaltungsübersicht für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die nach Datum geordneten Veranstaltungen oder klicken Sie direkt auf eine Gemeinde oder Einrichtung Ihrer Wahl. Sie werden erstaunt sein, was Sie alles erwartet.

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Surfen und viel Freude beim Besuch der Veranstaltungen.

Klaus-Peter Pfeifer (Kreiskantor)
Malteser Kempen
Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst
Zertifizierung ehrenamtlicher Sterbebegleiterinnen

„Danke, dass Sie bereit dazu sind, Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Dies ist ein äußerst anspruchsvoller Dienst und nicht selbstverständlich“, sagt Frank Lange (58), Kempens Stadtbeauftragter des Malteser Hilfsdienstes e.V.

Seine Dankesworte richten sich an zehn Frauen, die einen lehrreichen und positiven Weg miteinander gegangen sind. Sie alle haben in 2017 an einem Befähigungskurs teilgenommen und dürfen sich ab sofort Sterbebegleiterin nennen.

Erst 2015 hatte die Diplom-Sozialpädagogin und Koordinatorin Astrid Ruhland damit begonnen, den ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst „Klaus Hemmerle“ in Kempen aufzubauen. Die Malteser vor Ort haben sich zur Aufgabe gemacht, Sterbende in Würde zu begleiten und ihre Angehörigen zu unterstützen. Fortan werden 13 Ehrenamtlerinnen diese wertvolle Aufgabe übernehmen.

Auch der Geschäftsführer Jan Galli (30) gratulierte: „Danke, dass Sie so viel Zeit investiert haben, sie ist unser wertvollstes Gut. Es war spannend, Ihren Werdegang mitzuerleben und ich bin stolz darauf, dass wir heute so viele Absolventinnen begrüßen dürfen.“

Die Ausbildung erstreckte sich über einen Zeitraum von neun Monaten und enthielt mehrere Module. „Einige Module wurden durch den Diplom-Religionspädagogen und Palliativpsychologen Hartmut Magon geleitet. Es hat Spaß gemacht mit ihm zusammenzuarbeiten“, sagt Ruhland (42).

Während der Ausbildung sind die Teilnehmerinnen durch emotionale Höhen und Tiefen gegangen. Denn jede hat ihre eigene Erfahrung mit dem Verlust geliebter Menschen und dem Umgang mit der damit einhergehenden Trauer gemacht.

„Es war nicht immer einfach, wir sind an unsere Grenzen gestoßen. Schließlich waren wir elf Frauen, jede Einzelne mit ihrer eigenen Geschichte“, sagt die Hospiz-Koordinatorin. „Das entgegengebrachte Vertrauen in meine Person, die gegenseitige Anerkennung, Rücksichtnahme und Akzeptanz war und ist für mich ein unbeschreiblich schönes Gefühl.“

Der Dank gilt jedoch nicht nur den neuen, sondern auch jenen Begleiterinnen, die im vorhergehenden Jahr ausgebildet wurden. „Ohne sie hätte sich dieser Dienst nicht entwickeln können. Seit 2016 stehen sie mir als treue Weggefährtinnen zur Seite“, erzählt Ruhland.

Neben ihrem Zertifikat mit persönlicher Widmung der Kursleiterin erhielt jede Ehrenamtlerin einen gesegneten Engel, welcher symbolisch für ihre zukünftige Hilfe steht.

„In einem Gedicht über den Tod heißt es: Wenn es soweit sein wird mit mir, brauche ich den Engel in dir. Ich habe 13 Engel, sie müssen nur gerufen werden“, meint Astrid Ruhland und lächelt.



Pressefoto Malteser

Besuch vom Kirchenkreis
Die meisten Evangelischen denken bei dem Wort „Kirche“ an ihre Heimatgemeinde. Hier sind sie bekannt und freuen sich darauf, immer wieder auf vertraute Gesichter im Gottesdienst zu treffen. Hier engagieren sie sich oder finden Hilfe und Trost. Man kennt die Pfarrer oder die vielen Aktiven vor Ort.

Ja und dann gibt es noch Margot Käßmann, die zu allem etwas Protestantisches sagen kann und Heinrich Bedford-Strohm, den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der versteht sich ja gut mit den Katholiken und war im Jahr des Reformationsjubiläums auf allen Kanälen zu sehen.

Die Kirche baut sich jedoch in verschiedenen Stufen von unten nach oben auf. Unsere Evangelische Kirchengemeinde Kempen gehört zum Evangelischen Kirchenkreis Krefeld-Viersen, der mit 26 Gemeinden ziemlich groß und weitläufig ist. Zweimal im Jahr kommt eine Synode mit Abgeordneten aus allen Gemeinden und Werken zusammen, geleitet wird der Kirchenkreis vom Kreissynodalvorstand, an dessen Spitze der Superintendent steht.

Unsere Evangelische Kirche im Rheinland hat 38 Kirchenkreise. An der Spitze steht der Präses, der als Vorsitzender der Landessynode und Leiter des Landeskirchenamts Sprecher von 2,54 Millionen Gemeindegliedern ist.

Damit es in der Kirche ordentlich zugeht, die Kirchenordnung beachtet wird und die Finanzen treu verwaltet werden, gibt es eine Kirchenaufsicht. Für die ist wieder einmal Martin Luther zuständig. Nach der Einführung der Reformation in seinem Heimatland Sachsen hat er sehr schnell erkannt, dass Modernisierung die regelmäßige Begleitung und Aufsicht durch die Kirchenleitung braucht. So entstand die „Visitation“, d.h. der Besuch der Kirchenleitungen in den Kirchenkreisen und Gemeinden.

Die ist in Kempen nach 12 Jahren wieder einmal an der Reihe. In den Monaten April, Mai und Juni wird unser Superintendent, Pfarrer Burkhard Kamphausen mit einigen Mitgliedern des Kreissynodalvorstands (Pfarrer Mischa Czarnecki, Herr Wolfgang Hoesch und Frau Annelie Wulff) in verschieden Gottesdiensten und Gemeindegruppen zu Besuch sein. Sie wollen unsere Gemeindearbeit kennenlernen, von unseren Plänen und Herausforderungen erfahren und mit uns über die Zukunft der Kirche vor Ort und im Kirchenkreis sprechen.

Für unsere Gemeinde ist die Visitation eine Chance, Rückmeldungen zu erhalten und einen neuen Blick auf unser Gemeindeleben zu bekommen.

Wir freuen uns auf den Besuch und sind gespannt über neue Entdeckungen.
Michael Gallach
Neujahrsempfang für Haupt- und Ehrenamtliche
Traditionell bedankt sich das Presbyterium bei allen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Evangelischen Kirchengemeinde Kempen für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im Vorjahr mit einem Neujahrsempfang. Dieser fand am Freitag, den 20. Januar 2017 statt. Der Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrer Michael Gallach, hatte schriftlich dazu eingeladen und ca. 100 Teilnehmer hatten sich angekündigt.

Kurz nach 19.00 Uhr hatten alle Gäste ein Glas Sekt oder Orangensaft in der Hand, um nach Ansprache und Gebet durch Pfarrer Gallach auf ein gutes neues Jahr anzustoßen. Im Anschluss daran versammelten sich die Anwesenden im Gemeindezentrum. Hier wurden sie mit Kartoffelsuppe und einer fleischlosen Variante der Käse-Lauchsuppe, sowie alkoholischen und alkoholfreien Kaltgetränken bewirtet. Den Abschluss des Essen machte das reichhaltige, durch die Presbyter zusammengestellte Nachtischbuffet. Gemeinsam konnten wir einen unterhaltsamen und sehr kurzweiligen Abend erleben.

Ein Tipp für alle Verhinderten: Den Termin unbedingt für das nächste Jahr freihalten! Das Zusammensein bei solch fröhlicher Atmosphäre sollte man sich nicht entgehen lasssen.
Impressionen Neujahrsempfang 2017
Jordanien- Israelreise
Landessynode
Bad Neuenahr. Die Evangelische Kirche im Rheinland hält am christlich-muslimischen Dialog auch in schwierigen Situationen fest und beschreibt ihn als „kirchlichen Auftrag“, den Christinnen und Christen gebunden an ihr Bekenntnis zu Jesus Christus wahrnehmen. Das hat die Landessynode in einer theologischen Positionsbestimmung „Für die Begegnung mit Muslimen“ bekräftigt. „Jesus Christus selbst wendet sich unterschiedlichsten Menschen in Liebe zu und ist Christen und Christinnen darin ein Vorbild auch in der Begegnung mit Musliminnen Muslimen“, heißt es in dem Positionsbestimmung.

Die Landessynode ermutigt Christinnen und Christen, ihren Glauben freimütig zur Sprache zu bringen. Der christlich-muslimische Dialog ziele dabei „auf das gegenseitige Kennenlernen, das gemeinsame Handeln, das Aushalten von Differenzen sowie eine vertiefte Wahrnehmung der je eigenen Tradition, nicht aber auf eine Konversion zur jeweils anderen Religion“. In ihrer theologischen Positionsbestimmung formuliert die Landessynode in diesem Kontext auch, dass sie den Glauben muslimischer Menschen als Bindung an den einen Gott wahrnimmt.

Die Grundlage des theologischen Gesprächs mit Musliminnen und Muslimen sieht die Landessynode im Bezug beider Religionen auf die „biblischen Traditionen, in der Wertschätzung der Muslime für Jesus als besonderen Propheten und im Leben vor Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.“ Gemeinsamkeiten und Differenzen sollen dabei offen angesprochen werden.

Die theologische Positionsbestimmung beschreibt weiter die gemeinsame Verantwortung für das Gemeinwesen, den Einsatz gegen alle Formen von Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, religiösen Extremismus und Fundamentalismus. Sie spricht sich für einen islamischen Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach aus und fordert die interkulturelle Öffnung des eigenen Arbeitsrechts. Ausdrücklich nimmt die Landessynode auch zum Recht auf Religionsfreiheit Stellung: „Als Christen und Christinnen treten wir ein für Religionsfreiheit als ein universales Menschenrecht. Die Religionsfreiheit beinhaltet zu glauben, nicht zu glauben und seinen Glauben zu wechseln sowie ihn öffentlich zu leben und zu bekennen.“

Mit ihrer theologischen Positionsbestimmung „Für die Begegnung mit Muslimen“ möchte die Landessynode „Ermutigung zur und Orientierung in der Begegnung“ liefern, wie Superintendentin Dr. Ilka Werner, die Vorsitzende des theologischen Ausschusses der rheinischen Kirche zu Beginn der Synodenwoche sagte. Der vorgelegte Text versteht sich als Wegmarke in einem seit mehr als vierzig Jahre währenden christlich-muslimischen Dialog, der weitergeführt werden soll. Die Positionsbestimmung gibt deshalb ausdrücklich Impulse für die Weiterarbeit. So wird die Kirchenleitung gebeten, die Rückmeldungen auf das im Jahr 2015 vorgelegte Diskussionspapier „Weggemeinschaft und Zeugnis im Dialog mit Muslimen“ auszuwerten.


Foto: ekir

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (hier bei einer Abstimmung) tagte vom 7. bis 12. Januar 2018 in Bad Neuenahr. Sie ist das oberste Leitungsgremium der mit mehr als 2,54 Millionen Mitgliedern zweitgrößten Landeskirche in Deutschland. Die Synode hat 210 stimmberechtigte Mitglieder (sowohl Theologinnen und Theologen als auch Nichttheologinnen und -theologen) aus den 38 Kirchenkreisen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland.
Gedenkfeier zum Tode von Liu Xiaobo
zuletzt aktualisiert: 21.04.2018
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