Umweltgruppe - Thomaskirche Kempen

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Umweltgruppe

Arbeitskreis Solarenergie / Ökumenische Umweltgruppe Kempener Kirchengemeinden

Die Bewahrung der Schöpfung steht im Mittelpunkt der Umweltgruppe. So konnte 1995 auf dem Dach des Pfarrhauses in der Marienburgstraße eine durch Spenden finanzierte einer Fotovoltaikanlage installiert werden. Diese liefert umweltfreundlichen Solarstrom ohne CO2-Belastung. Die Erträge fließen in Projekte in der Dritten Welt.

Regelmäßig werden unterschiedliche Aktionen und Veranstaltungen unter dem Motto 'Bewahrung der Schöpfung' durchgeführt.

Näheres finden Sie hierzu auf der eigenen Internetseite der Gruppe unter

Blühwiese an der Kirche
Albrecht Dürers großartige Aquarelle „Das große Rasenstück“ und „Das kleine Rasenstück“ (1503) dürften vielen bekannt sein. Nicht nur Kunstfreunde, auch Naturfreunde finden diese Bilder wegen der Fülle der detailgetreu dargestellten Pflanzen faszinierend. Eine solche Biodiversität sucht man in den von Menschenhand gepflegten Naturflächen häufig vergebens. Das galt auch für das 80 qm große Rasenstück auf der Südseite der Thomaskirche. Es war bis Anfang April des vergangenen Jahres immer sauber, ordentlich und ohne Pestizide gepflegt worden. Aber als reine Abstandsgrünfläche aus Trittrasen war es kein wirklicher Hingucker- wenn man denn überhaupt einen Blick über das Mäuerchen geworfen hat. In seiner grünen Homogenität konnte der Vielschnittrasen dem Betrachter keinerlei Naturerlebnis vermitteln. Auch die bedrohten Insekten fanden hier kaum Lebens- und Nahrungsraum.

Die ökumenischen Umweltgruppe der Kempener Kirchengemeinden hatte sich 2019 vorgenommen, den naturfernen Zustand zu ändern und eine ökologische Erneuerung anzugehen. Eine bunte Naturwiese musste endlich her - nicht zuletzt als ein Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung. Das Presbyterium stimmte der Umgestaltung zu und übernahm auch die Sachkosten für das Projekt. Nur: Die Blühpflanzen einer solchen Wiese mit hohem Kräuteranteil gedeihen nur auf ganz magerem Boden. Deshalb wurde der Rasen im letzten Jahr mit dem Spaten von Hand „abplaggt“ und abgefahren. Auch mehrere Jugendliche und Aktive von „Kempen hilft“ griffen zu Spaten und Schaufel. Der Aushub wurde auf eine Ackerfläche beim Heiligenhäuschen in der Gemarkung St. Peter gebracht. Die dort vom Landwirt ausgesäten Erbsen revanchierten sich mit üppigem Wachstum für den zusätzlichen „Kirchen-Mutterboden“. Aus einer Kiesgrube herangekarrter und eingebrachter Sand bereitete das magere Saatbett für die Samenmischung für ein- bis zweijährige bunt blühende Kräuter vor. Dank der konsequenten Bewässerung durch den Küster überstanden die Pflänzchen den trockenen Sommer.

Alles gut gelaufen! Nicht nur die Kirchgänger bestätigten, dass der Erlebniswert des Kirchenumfeldes durch wechselnde Blühaspekte gewonnen hat. Nach einigen Wochen hatte sich ein beindruckendender bunter Teppich gebildet. Nach der Fruchtbildung wurde gemäht, um auch anderen Wiesenpflanzen Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Dass nach dem Mähen kurze Zeit helle, vergilbende Pflanzenteile das Bild der kahlen Wiese bestimmen, gehört dazu.
Im Winter war die Wiesenfläche eher unscheinbar. Jetzt ist die Blühwiese im zweiten Jahr und entwickelt sich prächtig. Schauen Sie vorbei und erfreuen sie sich an der sich entwickelnden Blütenpracht. Ein blau umrandetes Schild auf der Wiese an der Kerkener Straße erläutert die Bedeutung die „Blühende Oase“ für die Tierwelt. Gelichzeitig wünschen wir uns viele ‚Nachahmer‘, die auf ihrem Gartengrundstück der Natur Raum geben.
Insektenunterschlupf
Sonnenjahr 2020
Solarstromanlage vom Pfarrhaus Marienburgstraße

Ökumenische Umweltgruppe Kempener Kirchengemeinden www.umweltgruppe-kempen.de


Sonnenjahr 2019
Solarstromanlage vom Pfarrhaus Marienburgstraße

Seit September 2005 erzeugt die Photovoltaikanlage auf dem Pfarrhaus Marienburgstraße umweltfreundlichen Solarstrom, also seit knapp 15 Jahren. 2018 erzielte die Photovoltaikanlage auf dem Pfarrhaus Marienburgstraße ein Rekordergebnis. Aber auch im letzten Jahr 2019 wurde wieder eine große Strommenge erzeugt, das zweitbeste Ergebnis seit der Inbetriebnahme im Jahr 2005. 3102 kWh konnten aus der Kraft der Sonne in Strom umgewandelt werden. Dies ist umso erstaunlicher, da bedingt durch Verschleiß, Korrosion und Ähnliches der Wirkungsgrad solcher Anlage eher abnimmt. Diese Einspeisung ins Stromnetz wird 2019 mit knapp 1700 € vergütet.

Zur Erinnerung: Die Photovoltaikanlage war 1995 mithilfe von Spendengeldern errichtet worden. Die Erträge aus der Einspeisevergütung fließen in Projekte, wie Fotovoltaikanlagen für Krankenstationen und Schulen in Togo.

Und wie sieht es im aktuellen Jahr 2020 aus? Betrachtet man nur die Monate von Januar bis April, dann sind das die sonnenreichsten Monate seit Inbetriebnahme dieser Anlage. Die hohen Erträge aus regenerativen Energien helfen dabei, Energie klimafreundlich zu herzustellen und sind ein Baustein für Deutschlands Klimaziele. Gleichzeitig sind sie ein Hinweis, dass das Klima sich auch bei uns in Mitteleuropa in den letzten 15 Jahren verändert hat. Die Folgen sind heute schon spürbar: zunehmende Trockenheit, teilweise sinkende landwirtschaftliche Erträge, Beeinträchtigung der Ressource Wasser, Belastungen der Tier- und Pflanzenwelt bis hin zu einer verheerenden Heuschreckenplage in Afrika. Auf der anderen Seite führen diese Veränderungen zu einer höheren Stromerzeugung bei Photovoltaik-Modulen.

Ökumenische Umweltgruppe Kempener Kirchengemeinden www.umweltgruppe-kempen.de


SONNENJAHR 2018

Rekordertrag bei der Solarstromanlage auf dem Pfarrhaus Marienburgstraße

Viele haben über die langanhaltende Hitze und Trockenheit im letzten Jahr geklagt. Aber genau diese Wettersituation hat bei der seit 1995 betriebenen Anlage zu einem Rekordergebnis geführt. 3246 kWh konnten aus der Kraft der Sonnen in Strom umgewandelt werden. Damit wurde der bisher höchste Ertrag aus dem Jahr 2011 um knapp 200 kWh übertroffen. Entgegen den Prognosen ist mit zunehmendem Alter der Anlage kein Rückgang des Wirkungsgrades und damit der Erträge zu verzeichnen.

Bisheriger Ertrag der Solaranlage:
                       
Diese Einspeisung ins Stromnetz wird 2019 mit rund 1800 € vergütet. Damit stehen auch wieder mehr Gelder zur Unterstützung von Projekten zum Energiesparen und regenerativen Energien in Ländern wie Togo zu Verfügung. Zur Erinnerung: Die Fotovoltaikanlage war 1995 mithilfe von Spendengeldern errichtet worden. Die Erträge aus der Einspeisevergütung fließen in Projekte, wie Fotovoltaikanlagen für Krankenstationen und Schulen in Togo.

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